Copy of Happy Weekend

Warum sind Emotionen so wichtig?

Vereinfacht erklärt: Unser Verhalten wird von der ersten Stunde an durch Emotionen geprägt. Alles, was wir mit negativen Emotionen erlebt haben, fördert Angst, Stress oder Trauerprägungen im Gehirn. Alles, was wir mit positiven Gefühlen erlebt haben, installiert Wohlfühl, Lust, aber auch Suchtprägungen. Diese Prägungen steuern uns gegen unseren Willen im Denken, Fühlen und Handeln. Über den Verstand können diese Programme nur bedingt verändert werden.

Wir haben im Gehirn zwei Zentren: ein rationales Zentrum und ein emotionales Zentrum. In den rationalen Zentren laufen alle kognitiven Vorgänge ab, also alles, was mit Denken zu tun hat. Im emotionalen Zentrum werden alle Informationen gespeichert, die mit Gefühlen zu tun haben und diese werden über Sinnesreize wieder abgerufen. Und genau hier sind auch die Suchtprogramme gespeichert. Alle emotionalen Erlebnisse werden im Sinne von Überlebensstrategien im emotionalen Zentrum ausgewertet und als Programme abgespeichert. Diese Programme sind es, die uns gegen unseren Willen wütend, ängstlich oder glücklich machen oder uns gieren lassen nach dem Essen.

In der Entwicklung sind emotionale Reaktionen häufig zum Überleben wichtig. Sie können rational nur schwer beeinflusst werden. Da es Überlebensstrategien sind können wir rational diese Programme kaum verändern. Entgegengesetzte Emotionen sind jedoch in der Lage die Verhaltensmuster zu verändern. Als Beispiel: Überlege einmal, ob es dir schon einmal richtig schlecht war von einem Essen oder von einem Getränk. Wenn ja, hast du gleich danach das Gleiche wieder essen oder trinken können ? Wahrscheinlich nicht. Die negativen Gefühle, die du vielleicht mit deinem Lieblingsessen erlebt hast, werden im emotionalen Zentrum im Gehirn als Überlebensstrategie ausgewertet und verändern sofort die Wahrnehmung. Die Folge: du magst es nicht mehr.

Unser Unterbewusstsein arbeitet noch genau so, wie bei unseren Vorfahren. Durch negative Gefühle lernten sie, giftige Beeren nicht mehr zu essen oder bei Angst zu kämpfen oder zu flüchten. Oder durch positive Gefühle bestimmte Verhaltensweisen zu wiederholen. Das Unterbewusstsein hat sich nicht genügend auf die Zivilisation eingestellt, das heißt in unserem Fall, auf volle Kühlschränke, Supermärkte, modernen Arbeits- oder Schulstress oder Social Media. Nur durch neue emotionale Informationen können die in der heutigen Zeit, falschen Überlebensstrategien verändert werden. Und genau das machen wir mit unseren emotionalen Trainingsprogrammen.

Das Unterbewusstsein macht keinen grundsätzlichen Unterschied, ob wir wirklich etwas erleben oder es nur durch unsere Vorstellung emotional erleben. Das Gefühl ist das Gleiche. Es wirken gleiche hormonelle und andere Reaktionen im emotionalen Zentrum. Das heißt es ist die gleiche hormonelle Information im emotionalen Zentrum. Darum haben wir emotionale Kinder- und Erwachsenentrainings entwickelt, damit du täglich mit starken Emotionen arbeiten kannst. Filmmusik wurde genau auf die Texte komponiert, um die Emotionen, wie in einem Film zu verstärken.

Das Schöne: Die Wirkung setzt meist schon am ersten Tag ein. Doch unsere Erfahrung zeigt uns, dass es ein tägliches Training braucht, um dauerhaft gesund und glücklich zu bleiben. Das tägliche Programm ist nicht schweißtreibend , sondern es ist Luxus, dir Zeit für dich zu nehmen, um bei dir zu sein. Die positiven Gefühle die wir täglich erzeugen, helfen dir, Ängste und Stress abzubauen, den Stoffwechsel durch Glückshormone anzuregen und dein Selbstbewusstsein zu stärken. Um eine positive Einstellung zum täglichen Training zu bekommen sage dir den schönen Spruch aus der Werbung: „Weil ich es mir Wert bin“. 

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