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7 Methoden gegen Unproduktivität im Homeoffice

Während es für einige Menschen bereits Alltag war, mussten sich gerade zu Beginn von Corona viele Menschen auf das Arbeiten im Homeoffice einstellen. Einigen gelang dies leichter als anderen, aber weniger Feedback von Kollegen, kaum Ermutigung und weniger zwischenmenschliche Interaktionen steigern die Unproduktivität, das Risiko eines Burnouts und das Risiko, an Depressionen zu erkranken. 

 

Man vermisst die Dinge, die man vorher als Alltag ansah – das Kaffeegespräch in der Mittagspause, begrüßt zu werden und sich gemeinsam auf den Feierabend zu freuen. Während das Homeoffice viele Vorteile birgt – man muss sich nicht mehr großartig fertig machen, spart sich den Weg zur Arbeit und spart dementsprechend viel Zeit und Aufwand. Allerdings verliert der Arbeitstag dadurch einiges an Struktur. Man sieht alles entspannter, nimmt die Arbeit teilweise gar nicht mehr als „Arbeit“ wahr, man ist ja schließlich in seinem Zuhause. Kinder, die zeitweise in Quarantäne oder im Homeschooling sind kommen im unpassendsten Moment und fragen einen etwas, die Katze hat wieder etwas umgeworfen oder der Hund bellt schon wieder einen Vogel an. Man ist nicht auf der Arbeit, da kann man schon mal auf das Handy schauen – Oh je, das waren schon 10 Minuten, die man auf Social Media unterwegs war. Bei den Meisten besteht das Homeoffice nicht aus einem richtigen, ruhigen Büro, sondern dem Schreibtisch im Wohn- oder Schlafzimmer. Da sind Ablenkungen vorprogrammiert. Egal ob durch Hausarbeit, Kinder und Tiere, oder das eigene Smartphone.

 

Insgesamt klingt das Homeoffice sehr verlockend, aber bei falscher Ausführung steigt die Unproduktivität ins Unermessliche, und die Arbeitsleistung sinkt dementsprechend. Wie man dem entgegenwirken kann, erfährst du nun.

Schaffe eine Arbeitsatmosphäre

Gestalte dein provisorisches Arbeitszimmer ablenkungsfrei, zumindest so gut es geht. Wenn du ein freies Zimmer hast – dann richte dir doch ein kleines Arbeitszimmer ein. Lege dein Handy weg, sonstige Ablenkungen wie den Fernseher, das Tablet oder private Spielereien kommen ebenfalls außer Sicht. Mache deinen Schreibtisch so leer wie möglich, und wenn du denselben Laptop für private und arbeitstechnische Angelegenheiten nutzt, dann richte dir ein weiteres Profil ein, nur für die Arbeit. Dadurch wird auch der Speicher unterteilt, und man wird nicht so oft durch eigene Dateien abgelenkt. Dasselbe geht auch für den Browser – dort kann man sich verschiedene Profile anlegen. Mit unterschiedlichen Lesezeichen und Passwortspeichern, sowie verschiedenen Designs. Wichtig ist es, seinen Alltag von dem Arbeitsleben zu distanzieren, um jegliche Kollision zu vermeiden.

Gewöhne dir eine Routine an

Du musst um 7 Uhr anfangen zu arbeiten, dann reicht es ja um 6:55 Uhr aufzustehen und direkt zum PC zu gehen, oder? Nein! Natürlich ist es gemütlich, gleich in den Arbeitstag zu starten, möglichst lange zu schlafen und sich nicht fertig machen zu müssen, aber genau das fördert unproduktives Verhalten. Man bleibt verschlafen, hat keine richtige Struktur und die beste Methode gegen dieses Verhalten ist eine Routine. Selbst wenn du ausschlafen willst – mach aus diesen 5 Minuten eine halbe Stunde. Dann hast du Zeit für eine Dusche, einen heißen Kaffee oder Tee und ein Frühstücksbrötchen, und um dich anzuziehen. Dadurch bringst du Routine in deinen Alltag und hast die nötige Energie, um deinen Arbeitstag zu bestreiten. 

To-Do Listen sind deine besten Freunde

Na, klingen Listen lästig und nach Zeitverschwendung? Das sind sie nicht, denn letztendlich sparen sie dir Zeit! Viele Notizen-Apps, Websites und Programme bieten wunderbare To-Do Listen an. Unterteile deine Aufgaben, Ideen und Projekte in verschiedene Kategorien, und um einen geschmeidigen Übergang von Projekt zu Projekt zu bieten, braucht es nur einen Blick auf die Liste! Kein langes Umher denken, woran man denn nun am besten arbeitet. Mit einer To-Do Liste hast du alle möglichen Aufgaben auf einem Blick und kannst deinen Arbeitsalltag perfekt strukturieren, um möglichst wenig Zeit zu opfern. Noch einfacher wird es dann, wenn man die Liste mit Kollegen teilen kann – dann kann man sich alles untereinander einfacher einteilen und den Fortschritt der anderen einsehen. Alles in allem: ein Must-have für einen geordneten Arbeitsalltag.

Kollegen sind wichtig!

Klingt einfach, und das ist es auch! In vielen Homeoffice-Bereichen finden Besprechungen statt, es werden Dateien hin und her geschickt und man schickt sich E-Mails. Im Teamchat „Guten Morgen, ich werde heute an XY arbeiten. Wenn ihr noch Ideen und Anregungen habt, lasst es mich wissen!“ zu schreiben, ist ein Anfang. Jemandem am Ende einer E-Mail einen schönen Tag zu wünschen oder in Meetings zusammenzuarbeiten erfüllt das Sozialbedürfnis – und hält die Laune oben! Wenn du keinen besonders guten Draht zu deinen Kollegen hast, kann es helfen mit anderen Leuten zu reden, oder zu versuchen, diese Verbindung aufzubauen. Solltest du eher alleine arbeiten, dann unterhalte dich mit deinen Mitbewohnern, deinen Freunden oder Bekannten. Über den Arbeitstag zu reden, beispielsweise am Feierabend, hilft dabei eine Grenze zwischen Arbeit und Freiraum zu setzen, und besser damit abzuschließen. Oft nimmt man den Stress von der Arbeit mit in den Feierabend, und die schlechte Laune, sowie der Stress können damit vermieden werden. Noch besser funktioniert das mit unserem emotionalen Training, sowie den in der App enthaltenen Seminaren. Stress zu verstehen, ist der beste Weg um ihn auch effektiv zu bekämpfen.


Gönn dir Pausen!

Viele vergessen es im Homeoffice-Alltag, dabei sind Mittagspausen so wichtig! Die Aufmerksamkeits- und Konzentrationsspanne sinkt nach einiger Zeit, und um das Tempo beizubehalten, ist es wichtig, Pausen einzulegen. Man kann auf Toilette gehen, sich einen Snack machen oder kurz mit dem Hund raus – Kopf freimachen ist angesagt, denn kein Mensch kann ohne Pausen auf Höchstleistung arbeiten. Wichtig ist es aber, auch für die Pausen einen Plan zu haben. Wie oft und wie lange möchtest du Pausen machen? Probiere, dir deine Zeit sinnvoll und gerecht einzuteilen, ohne aus Gewohnheit auf das Handy als Ablenkung auszuweichen. Schreibe dir beispielsweise auf, wann genau du Pausen machst und wie lang diese gehen sollen. Wenn du die Pausen machst, stelle dir die Uhr, oder einen Timer am Handy. Das sorgt nicht nur für eine produktive Arbeitszeit, sondern auch für produktiv genutzte Pausen! 

Ausreichend schlafen

Eigentlich logisch – wie soll dein Körper denn produktiv sein, wenn ihm die Energie dafür fehlt? Wichtig ist es vor allem, nicht nur viel zu schlafen – sondern auch gut! Wenn dein Schlaf unruhig ist, du oft wach wirst oder du ewig zum Einschlafen brauchst ist es an der Zeit etwas zu verändern. Am Besten geht das mit unseren Schlaf-Harmonies! Von unseren Sprechern wirst du durch wundervolle Traumreisen geführt, und kombiniert mit der speziell komponierten Filmmusik schläfst du langfristig besser ein, schläfst besser durch und erholst dich umso mehr. Außerdem kann es helfen, vor dem Schlafen gehen auf die Toilette zu gehen und sich dann Wasser ans Bett zu stellen. Aber nur so viel, dass du nachts nicht auf Toilette musst – sonst wird die Erholung schließlich immer wieder unterbrochen.

Das Abendessen - oder eher ein nächtlicher Snack?

Na, bekommst du kurz vor dem Schlafen gehen Hunger und überlegst schon, was du noch essen könntest? Trinke stattdessen oder esse nur eine Kleinigkeit! Am späten Abend noch zu essen beschäftigt deinen Körper besonders stark, und von der Energie die du durch das Essen zu dir nimmst hast du nichts mehr – morgens bist du schließlich wieder hungrig. Generell sollte deutlich mehr Fokus auf einem guten Frühstück liegen, als auf einem guten Abendessen. Das Frühstück ist nicht ohne Grund die wichtigste Mahlzeit am Tag! Wenn du vom Appetit nicht los kommst, putze dir schon mal die Zähne und trinke ein Glas stilles Wasser, allein das sollte bereits helfen. Wenn du glaubst, dass der Appetit sehr häufig zu derselben Uhrzeit eintritt, dann könnte es bereits ein Gewohnheitsproblem sein – also eine tief liegende Angewohnheit sein. Glücklicherweise haben wir auch dafür eine Lösung: Unsere Harmonies helfen dir dabei, schlechte Angewohnheiten durch neue, gute Angewohnheiten zu ersetzen. Damit würde beispielsweise der späte Appetit durch einen Tee, ein Glas Wasser oder das Gesicht waschen ersetzt werden. 

Bekämpfe das Negativdenken!

Du hast länger nichts vom Chef gehört, und eine Stimme in deinem Kopf sagt dir: „Du wirst bestimmt bald entlassen!“? Dann ist es wichtig herauszufinden, woher diese Gedanken kommen. Vielleicht hast du in letzter Zeit wenig Feedback bekommen, oder dir ist ein blöder Fehler unterlaufen, der nicht hätte passieren sollen. Am besten wirkst du so etwas entgegen, indem du unsere Affirmationen nachsprichst (dafür haben wir in unseren Seminaren auch gründlich erklärte Anleitungen, für das beste Gelingen) und dir selbst zusprichst. Mache dir einen konkreten Plan, um das zu bekämpfen, was dir Sorgen bereitet, und finde die wahre Ursache. Denn oft verstecken sich negative Gedanken hinter ganz anderen Sachen!

 

Der Autor und Professor Adam Grant erzählt in seinem Podcast “WorkLife” davon, dass man sich selbst als Person mit verschiedenen Identitäten sehen soll. Vielleicht hat sich ein Kollege vor kurzem darüber gefreut, dass du deine Arbeit besonders schnell erledigt hast. Na dann denk dir Folgendes: “XY denkt, ich bin ein fleißiger und schneller Arbeiter!” Ein anderer Kollege hat sich vielleicht besonders über deine Zuverlässigkeit gefreut. Und nun zu der Übung dieses Themas:

 

Überlege, welche Menschen in deinem Leben dich schätzen, und wofür sie dich schätzen. Ein Freund von dir schätzt dich zum Beispiel sehr für deine Ehrlichkeit, jemand anderes für deine kreative Denkweise. Daraus bildest du dann Sätze wie: “Maria denkt, dass ich ein Talent dafür habe, übersichtliche und schöne Flyer zu erstellen.” Diese Sätze sprichst du dann mehrfach aus – bis du sie verinnerlicht hast. Viele vermissen derzeit die Rückmeldung ihrer Kollegen und Vorgesetzten, dabei lässt man solche “Kleinigkeiten” völlig außer Acht. Probier es doch mal aus!

 

Außerdem, wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus. Du kannst damit beginnen, deinen Kollegen nette Nachrichten und Lob zu hinterlassen, denn oft ist es einfacher, ein Kompliment zurückzugeben, als zufällig eins in den üblichen Arbeitsaustausch zu werfen. Andererseits kann man auch einfach die Vorgesetzten um Feedback bitten – andersherum, aus Sicht der Vorgesetzten: gib deinen Kollegen hin und wieder Rückmeldung oder motiviere sie, indem man die bisherige Arbeit lobt. Das steigert die Arbeitsmoral erheblich!

Ab an die frische Luft!

Manchmal hilft es nur, sich selbst kurz zurückzusetzen. Wenn du das Gefühl hast nicht mehr vom Arbeitsalltag loszukommen, dann geh an die frische Luft, geh entspannt spazieren, in einer möglichst ruhigen Gegend. Wenn du noch immer nicht vom Stressgefühl loskommst, dann kann unser emotionales Training dir mit größter Wahrscheinlichkeit helfen. Dein Körper schüttet dauerhaft Stresshormone aus, so als wäre er auf der Flucht oder sogar in einen Kampf verwickelt. Das versetzt deinen Geist wiederum in Dauerstress, und der Teufelskreis beginnt immer wieder von vorn. Entspannung und Ruhe wirken Wunder – und dein Körper verdient sie, genau wie dein Geist. 

Das Problem am Schopf packen

Hast du schon alles ausprobiert, aber nichts scheint zu funktionieren? Dann mach dir keine Sorgen, da bist du nicht allein. Am effektivsten verändert man Gefühle oder motiviert sich selbst, indem man seine Sichtweise verändert. Du kannst nicht glücklich und motiviert sein, wenn dein Kopf dir immer wieder sagt, dass du es sowieso nicht schaffst Den inneren Schweinehund, der der einen immer zurückhält, den muss man besiegen. Und dafür braucht es Emotionen. Das funktioniert wunderbar über unser emotionales Training, in dem man lernt seine Gefühle zu verstehen und den Gemütszustand dementsprechend zu verändern. Negativ behaftete Erfahrungen und Gewohnheiten werden umgewandelt, in neue, und positive Verhaltensarten. Wenn du eher in dich hinein lebst und schnell verunsichert bist, helfen dir unsere Affirmationen besonders. Mit ihnen steigerst du dein Selbstvertrauen, und lernst, dir selbst Zuspruch zu geben. Mit unseren Seminaren hingegen, lernst du die Arbeit, die dein Gehirn im Hintergrund für dich erledigt, besser zu verstehen, und über dieses Wissen deine Reise zu vereinfachen. Unsere Harmonies sorgen für einen guten Start in den Tag, eine schöne Reise ins Traumland, oder für die Bekämpfung von negativen Gefühlen – ganz wie du sie gerade brauchst. Alle Elemente der App sind individualisierbar, denn der größte Teil der Veränderung beginnt in dir. Das Training, die Musik, die Affirmationen. Alles weckt Gefühle in dir, und je nachdem was deine Baustelle ist, kannst du das Programm umstellen. Beispielsweise bei den Suchtprogrammen – du lernst, wie Süchte funktionieren und dich und deinen Körper beeinflussen. Dazu noch, wie man Süchte bekämpft und wie alles im Hintergrund funktioniert. Ganz egal, was deine Sucht ist – du kannst das Programm auf jede erdenkliche Situation übertragen, und genauso funktioniert es mit den anderen Abschnitten der App. Du lernst, selbst mit der Situation umzugehen und bekämpfst die Wurzel, statt immer nur die Symptome zu bekämpfen.

Wenn du Interesse hast – dann probiere es doch mal aus!

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